Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Pressemitteilung der Juso-Hochschulgruppen’ Category

Gemeinsame Standards statt partieller Exzellenz

Zum gestrigen öffentlichen Fachgespräch „Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Deutschland – Stärkung der Exzellenz in der Lehrerausbildung“ des Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung des Deutschen Bundestages erklärt Oliver Schmolinski vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Die von schwarz-gelb geforderte  Exzellenz in der LehrerInnenbildung ist absurd. Statt einem konstruierten Wettbewerb zu inszenieren, sollten Frau Schavan und ihre LänderkollegInnen eine Reform der LehrerInnenbildung auf den Weg bringen. Es muss erst einmal eine Einigung in den derzeit höchst föderal organisierten Systemen der LehrerInnenbildung gefunden werden. Dafür braucht es gemeinsame Standards für die Ausbildung zukünftiger LehrerInnen.

Eine grundlegende Reform des Lehramtsstudiums muss auch den neuen Schulformen und dem Ideal des längeren gemeinsamen Lernens gerecht werden. Daher müssen auch Unterschiede in Bezahlung, Abschluss und Ausbildung ausgeglichen werden.“

Read Full Post »

Juso-Hochschulgruppen fordern Abschaffung des Kooperationsverbots auch über den Wissenschaftsbereich hinaus

Zum vorgelegten Entwurf von Frau Schavan zur Abschaffung des Kooperationsverbots erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Das Kooperationsverbot muss umfassend für den gesamten Bildungsbereich abgeschafft werden. Mit der geplanten Beschränkung auf besondere Einrichtungen und Projekte der Wissenschaft wird deutlich, dass die Forderung nach guter Bildung bei der CDU nur heiße Luft ist! Wer wirklich das Bildungssystem verbessern will, muss bei frühkindlicher Bildung und den Schulen anfangen und darf nicht nur Elite-Unis im Blick haben. Bund und Länder sind  in der Verantwortung, ausreichende Gelder zur Verfügung zu stellen. Wir fordern eine wirklich Abschaffung des Kooperationsverbots für alle Bildungsbereiche und keine Sparversion nur für die Spitzenforschung!

Schulen und Hochschulen leiden an chronischer Unterfinanzierung. Die Zustände sind besorgniserregend: Überfüllte Klassenräume und Hörsäle, zu wenig Lehrpersonal und kein Raum für individuelle Entwicklungen machen Schulen und Hochschulen immer mehr zum Ort sozialer Selektion. Wir wollen, dass alle die beste Bildung bekommen. Dafür muss auch der Bund in die Verantwortung genommen werden und finanzielle Mittel zur Verfügung stellen können.“

Read Full Post »

Juso-Hochschulgruppen fordern echte Studienreform: Mehr Studienplätze und Verbesserung der Qualität der Lehre

Zur Bologna-Konferenz der BildungsministerInnen in Bukarest erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Bund und Länder müssen endlich konkrete Handlungsschritte für eine echte Studienreform auf den Weg bringen! Während die BildungsministerInnen in Bukarest Absichtserklärungen für bessere Studienbedingungen beschließen, spitzt sich die Situation an den Hochschulen immer weiter zu. Überfüllte Hörsäle, fehlende Seminarplätze und überforderte Studierende sind Fehlentwicklungen, denen umgehend Maßnahmen entgegengesetzt werden müssen! Nette Worte allein sorgen nicht für gute Studienbedingungen – ihnen müssen Taten folgen. Deutlich mehr Studienplätze sowie mehr ProfessorInnenstellen und zusätzliche wissenschaftliche Stellen zur Verbesserung von Betreuungsrelationen müssen endlich von Bund und Ländern geschaffen und finanziert werden! Vereinbarungen wie Hochschulpakt und Qualitätspakt Lehre müssen deshalb sofort neu verhandelt und deutlich aufgestockt werden.“

Read Full Post »

Juso-Hochschulgruppen fordern sichere Arbeitsverhältnisse und eine 50%-Frauenquote in der Wissenschaft.

Zum heutigen Fachgespräch „Perspektiven in der Wissenschaft“ im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgeabschätzung erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Wir brauchen sichere Arbeitsverhältnisse und eine 50% Quote für Frauen in der Wissenschaft! Befristete Verträge, schlechte Bezahlung und fehlende Ansprüche auf Sozialleistungen sind keine Arbeitsbedingungen, unter denen Wissenschaft betrieben werden kann. Wissenschaft als Motor für Fortschritt und eine hohe Qualität der Lehre müssen vorangebracht und nicht durch fehlende Berufsperspektiven ausgebremst werden.

Vor allem Frauen werden durch diese Arbeitsbedingungen abgeschreckt. Während die Hälfte aller HochschulabsolventInnen und 40% der Promovierenden Frauen sind, wird der Frauenanteil in höheren Positionen immer geringer: Weniger als 20% der Professuren sind weiblich besetzt. Es ist Zeit für eine grundlegende Reform der Personalstruktur in der Wissenschaft. Eine Frauenquote ist dabei dringend notwendig!“

Read Full Post »

Juso-Hochschulgruppen fordern Abschaffung des Kooperationsverbots auch über den Wissenschaftsbereich hinaus.

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses am Sonntag erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen: „Das Kooperationsverbot muss für den gesamten Bildungsbereich aufgehoben werden und darf sich nicht auf den Wissenschaftsbetrieb beschränken. Eine Grundgesetzänderung muss auch eine dauerhafte Beteiligung des Bunds an der Finanzierung für Schulen ermöglichen. Ein zögerlicher Kompromiss aufgrund unsicherer Mehrheiten wird den Problemen bei der Bildungsfinanzierung nicht gerecht. Die Umsetzung inklusiver Bildung sowie der flächendeckende Ausbau von Ganztagsschulen können nicht ohne finanzielle Unterstützung des Bundes umgesetzt werden. Wir wollen konsequente Schritte und keine halben Sachen bei der Abschaffung des Kooperationsverbots!“

Read Full Post »

Juso-Hochschulgruppen fordern neue Verhandlungen zum Hochschulpakt und Ausbau der sozialen Infrastruktur

Zu den Berichten um zu geringe StudienanfängerInnenprognosen und unzureichende Finanzierung von zusätzlichen Studienplätzen bis 2020 erklärt Mareike Strauß vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Bund und Länder müssen auf Grundlage neuer Prognosen der KMK schleunigst mit den Verhandlungen zur Weiterführung des Hochschulpaktes beginnen. Schon lange war klar, dass die KMK bei ihrer Prognose die Zahl der StudienanfängerInnen massiv unterschätzt hat. Jetzt wurde deutlich, dass bis 2020 fast 10 Mrd. Euro alleine für die Bereitstellung ausreichender Bachelor-Studienplätze fehlen. Deshalb müssen schnell Vereinbarungen zum Ausbau zusätzlicher Kapazitäten getroffen werden. Dabei muss vor allem der Ausbau von Masterstudienplätzen gesondert berücksichtigt werden, die sich an den steigenden Zahlen von Bachelorstudierenden orientieren.

Neben dem Ausbau der Studienplatzkapazitäten muss aber auch die soziale Infrastruktur an die steigenden Studierendenzahlen angepasst werden. Denn Studierende brauchen bezahlbaren Wohnraum, Mensen und Beratungsangebote, um erfolgreich studieren zu können. Der Ausbau von Wohnheimplätzen muss Teil der Vereinbarungen im Hochschulpakt werden!“

Read Full Post »

Juso-Hochschulgruppen sehen keine neuen Erkenntnisse durch Bundestagsanhörung

Anlässlich des öffentlichen Fachgespräches des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zu den Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren auf die Studienbereitschaft in Deutschland erklärt Amina Yousaf vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:

„Studiengebühren sind und bleiben unsozial. Sie tragen nicht zur Qualitätsverbesserungen bei und schrecken insbesondere sogenannte bildungsferne Schichten von einer Studienaufnahme ab. Letzteres zeigen die Studien der HIS sehr deutlich und konnten auch durch die WZB-Untersuchung nicht widerlegt werden.

Zudem haben die letzten Landtagswahlen gezeigt: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist gegen Studiengebühren und möchte ein öffentlich finanziertes Bildungssystem. Dies werden Union und FDP auch in Niedersachsen und Bayern zu spüren bekommen.“

Read Full Post »

Older Posts »